09.02.2012 02:25

Dauerbackwaren

Dauerbackwaren bilden eine besondere Qualitätsgruppe mit eigenen Merkmalen. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen Feinbackwaren, die für den sofortigen Gebrauch bestimmt sind, vor allem dadurch, dass sie nach anderen Rezepturen angerührt und stärker ausgebacken worden sind. Dennoch unterliegen auch sie einem relativ schnellen Alterungsprozess. Zwar sind sie wärmeunempfindlicher als z.B. Kakaoerzeugnisse, jedoch verändern sich die bei Dauerbackwaren ungebrochenen und freier liegenden Rohstoffe durch UV-Strahlungen und Oxidation. Kommt es bei Kakaoerzeugnissen auf die Lagertemperatur an, so ist bei Dauerbackwaren die Lagerdauer, also die Zeitspanne zwischen Herstellung und Konsum, entscheidend.

Werden die Dauerbackwaren zusätzlich noch mit Schokolade überzogen, bilden sie eine eigene Qualitätsgruppe, die als „Gebäckspezialität“ ausgezeichnet wird.

Folgende Merkmale sind bei Dauerbackwaren für die Auszeichnung wichtig:

Buttergebäcke müssen mindestens 10% Butteranteil enthalten

Sahnegebäcke müssen mindestens 20% Sahne nachweisen können

Eiergebäcke müssen mit Eigelb verarbeitet worden sein

Honig darf nur ausgezeichnet werden, wenn mindestens die Hälfte der Zuckerzusätze Honig ist.

Alle Dauerbackwaren sind besonders empfindlich gegen Feuchtigkeit und Licht. Die Feuchtigkeit macht sie weich und pappig. Die im Tageslicht enthaltenen UV-Strahlen zersetzen das im Gebäck enthaltene Fett, wodurch sich Geschmack und Aussehen verändern.

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